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Fische: Aal
Der
Aal ist ein schlangenförmiger Fisch mit einer schleimigen
Haut mit winzigen Schuppen. Er kommt ursprünglich aus
dem Sargassomeer, welches ein Teil des westlichen Atlantiks
ist und südlich der Bermudainseln liegt. Durch das Aussetzen
kommt er auch bei uns in sehr vielen Gewässern, wie Flüssen,
Seen und Teichen vor.
Am liebsten haben sie einen schlammigen Untergrund. Aal werden
im Durchschnitt ca. 50cm lang und wiegen dann ca. einen halben
Kilo. Die weiblichen Aal sind immer größer und
können bis zu 150 cm lang werden. Schwanz- und Afterflosse
sind zu einem Flossensaum vereinigt.
Der Aal ist ein Raubfisch, der meist in der Nacht auf kleine
Fische, Würmer, Schnecken, Krebse usw. Jagd macht.
Der
Aal laicht nur ein einziges Mal in seinem Leben und zwar im
Saragossameer, östlich von Florida. Nach der Geburt macht
sich der Aal auf die Reise zu den europäischen Küsten.
Man vermutet das sie dabei den Golfstrom ausnützen und
legen mit dessen Hilfe die 6000 km in ca. 2 Jahren zurück.
Die nächsten 15 Jahre verbringt er dann in unseren Gewässern
bevor er geschlechtsreif wird und sich wieder auf die Rückreise
in das Sargassomeer macht. Sie lassen sich dabei mit den Flüssen
zu den Meeren treiben. Aus Teichen oder Tümpeln ohne
Abfluß schlängeln sie sich über feuchten Wiesen
von Wassergraben zu Wassergraben. Aale können bis zu
20 Stunden an Land überleben, vorausgesetzt ihre Haut
und Kiemenbleiben feucht. Damit die Tiere ihren Weg zurück
finden orientieren sie sich am Magnetfeld der Erde.
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